"Avatar" in 3D erleben!

'Avatar': Ein Film, ein Spiel, eine Revolution?
'Avatar': Ein Film, ein Spiel, eine Revolution?

Schon auf der Ubisoft-Pressekonferenz auf der E3 hat sich Regisseur James Cameron etliche Details zu seinem 3D-Film "Avatar" entlocken lassen. Im Anschluss haben die Redakteure von gamesTM die Gelegenheit ergriffen und das gleichnamige Spiel zum Film durchleuchtet. Ja, das war wirklich ein Erlebnis der besonderen Natur.

Das einzige Spiel der US-Megamesse, das komplett in 3D auf einem 103-Zoll-Plasma-Bildschirm präsentiert wurde. So groß, dass es einen von Bodyguards abgeschirmten Stand benötigte: "Avatar".

Produzent John Landau erklärt, wie es zur Zusammenarbeit mit James Cameron gekommen ist und wie schlussendlich "Avatar" geboren wurde: "James kam vor zwölf Jahren mit dem Konzept zu Avatar bei mir vorbei. Wir haben ein 50-Mann-starkes Team gebildet, um die technologischen Möglichkeiten abzuschätzen. Alle sagten, die Technologie werde erst in 20 Jahren so weit sein". Doch jetzt scheint das Konzept aufzugehen. Die Zuschauer setzen ihre 3D-Brillen auf, das Spiel startet.

Der gamesTM-Redakteur darf nicht selbst spielen, ist aber überwältigt von den ersten gezeigten Sequenzen. "Avatar" sieht in 3D einfach nur phantastisch aus! Es strahlt eine Tiefe aus, wie kein anderes Spiel. Wenn Feindeshorden losstürmen, möchte man sich ducken, weglaufen, so intensiv ist das Gefühl. Und genau das ist es auch, was "Avatar" ausmachen soll.

John Landau bezeichnet die Geschichte als genau so tiefgreifend wie das Spielgefühl, selbige hört sich aber zunächst absurd an: Der Elitesoldat Jake wacht paralysiert in seinem abgestürzten Jet auf. Hilflos hängt sein futuristisches Gefährt in den Baumwipfeln des Planeten Pandora fest. Als Jake die Luke aufreißt übermannt ihn die Schwerkraft und er stürzt viele Meter in die Tiefe, wird ohnmächtig.

Pandora wird von den Navi bewohnt, einer zentaurenähnlichen Rasse von zehn Meter großen, blauen Kreaturen, die sich in Avatare verwandeln können - also Wesen mit menschlichem Äußeren. Als Jake sich in eine Navi-Frau verliebt stellt er sich dem ansässigen RDA-Konzern, der die Wälder des idyllischen Pandoras roden und die Navis versklaven will.

Ein vorläufiges Fazit zu fällen ist schwer, zu kurz war die rund 20-minütige Demo, um das Gameplay zu bewerten. Die Technik hingegen überzeugt, aber auch Hollywood lebt noch im Jahr 2009. Von Fotorealismus zu sprechen wäre übertrieben. Das Gefühl, nicht nur zu spielen, sondern sich im Spiel fortzubewegen, dürfte vor allem dem gigantischen 103-Zoll-Plasma-TV zu verdanken sein. Dumm nur, dass auch 2010, wenn das Spiel erscheinen soll, kaum jemand genug Geld und vor allem Platz für den Riesen haben wird. Ein Spaß war die E3-Präsentation aber auf jeden Fall. Von den realistischen Licht- und Schattenreflektionen in 3D wird der Autor dieser Zeilen noch lange schwärmen.

In Kooperation mit gamesTM, dem unabhängigen Multiplattform-Fachmagazin.

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