Aus der Traum vom Sommermärchen 2011

Ein "Danke" an die Fans

Am Samstag den 9. Juli war der Traum vom dritten WM-Titel in Folge ausgeträumt: Eine knappe 0:1 Niederlage im Viertelfinale gegen den Geheimfavoriten aus Japan. Damit scheidet die deutsche Nationalmannschaft vorzeitig aus der Frauenfußball WM 2011 aus. Die Japanerinnen ziehen ins Halbfinale ein, in dem sie am Mittwoch den 13. Juli auf das Team aus Schweden treffen.

 

Erste Halbzeit: Kim Kulig verletzt!

Die erste Halbzeit fing mit einem schlechten Omen an. Die Hamburgerin Kulig musste nach der 7.Spielminute bereits ausgewechselt werden. Grund: Verdacht auf Kreuzbandriss. Doch das Team von Silvia Neid ließ sich nicht unterkriegen. Die deutschen Fußballerinnen spielten aggressiv und sorgten für erhöhten Druck im gegnerischen Strafraum. Schon in der 12.Spielminute die erste Chance. Die japanische Torhüterin Kumagai klärte nur knapp vor der Linie einen Freistoß von Melanie Behringer. Japan versuchte sich nun ebenfalls erste Chancen herauszuarbeiten und konterte mit einem Distanzschuss - kein Problem für Nadine Angerer. Ein Fehler von Saskia Bartusiak in der 30.Spielminute ermöglichte Yuki Nagasato die beste japanische Chance, doch die Stürmerin vom 1. FFC Turbine Potsdam verzog ihren Schuss. Deutschland hielt gegen die japanische Offensive und es blieb bei einem 0:0 zur Pause.

 

Kämpferische zweite Halbzeit und Verlängerung

Unsere Mädels zeigten sich in der zweiten Halbzeit als dominierendes Team auf dem Platz. Schon drei Minuten nach Anpfiff hatte Grings mit einem Kopfball die erste Torchance. Es

folgten weitere gute Torversuche, doch das verdiente 1:0 sollte nicht fallen. Nach mehreren verzweifelten Schüssen auf das japanische Tor gelang es der deutschen Elf nicht mehr, vor Schluss der regulären Spielzeit, einen Treffer zu erzielen – es ging in die Verlängerung.

Die fehlende Chancenverwertung sollte sich rächen. Die eingewechselte Maruyama überwand Nadine Angerer in der 108.Spielminute und versetzte das Team von Silvia Neid und die Zuschauer in einen Schockzustand. Die DFB-Elf ging bis zum Schluss noch einmal voll in die Offensive, doch der Ausgleich wollte nicht fallen.

Nun ist der Traum von dem dritten WM-Titel in Folge leider ausgeträumt. Doch unsere Mädchen haben ihr Bestes gegeben und können sich mit erhobenem Haupt "Meister der Herzen" nennen.