Angespielt: ?Blazblue: Calamity Trigger?!

Die Veröffentlichung des letzten Beat ?em Ups mit ?Tekken 6? ist nun schon ein paar Monate her. Von einem reinen 2D-Prügler wie ?The King of Fighters XII? ganz zu schweigen. Nun steht mit ?Blazblue: Calamity Trigger? das neuste Werk japanischer Pixelkunst in den Startlöchern und verspricht schlagkräftige Unterhaltung. Die Jungs von 360 Live haben das Teil bereits anspielen können.

Freunde aufwendiger Prügelspiele hatten im letzten Jahr allen Grund zu jubeln. Ganz egal ob ?Street Fighter IV?, ?The King of Fighters XII? oder ?Tekken 6?, derzeit gibt?s genug Stoff für alle. Und stolze Besitzer einer japanischen Xbox 360 spielen bereits seit Ende Juni 2009 die Original-Version von ?Blazblue: Calamity Trigger?, dem neuesten Streich der ?Guilty Gear?-Erfinder Ark System Works. Wer den Klassiker kennt, weiß was er von ?Blazblue? erwarten kann: Knallige Effekte, exzentrische Spielfiguren und einen Soundtrack, der dich nach vorne peitscht. Aber um das Wichtigste nicht zu vergessen: Das Teil hat ein enorm komplexes Kampfsystem, das einen so richtig motiviert, sich auf einen der insgesamt zwölf spielbaren Charaktere zu konzentrieren. Von denen spielt sich jeder grundverschieden, ähnliche Figuren, wie etwa Ryu oder Ken aus ?Street Fighter?, sucht man hier vergebens. Empfehlenswert ist also ein Besuch im Trainingsmodus, wo man ohne Stress und Zeitdruck die zahlreichen Kombo-Möglichkeiten einstudieren kann. Anfangs definitiv empfehlenswert. Wer sich ein bisschen eingespielt hat, kann sich dann an den Story-Modus wagen, der neben freispielbaren Extras so manch abgedrehten Dialog zwischen den Kämpfenden bietet ? wahlweise im englischen oder japanischen O-Ton mit deutschen Untertiteln. Der Clou des Ganzen: Bei jedem Charakter sind verschiedene Sieg-Bedingungen vordefiniert, durch die sich der Handlungsstrang nochmal ändern kann. Allein dieses Feature erhöht den Wiederspielwert immens, nicht zuletzt weil die Macher den Geschichten jeder Figuren mehrere Endsequenzen spendieren. Außerdem erhöht es die Gesamtspielzeit, die sonst pro Durchlauf mit einer Figur meist nur knappe 15 Minuten beträgt.

Weil ein Prügelspiel vor allem vom Mehrspieler-Modus profitiert, sei an dieser Stelle auch der Online-Modus erwähnt: Bis zu sechs Spieler können sich in einer Lobby treffen und Turniere ausspielen ? zwei steigen in den Ring, der Rest schaut zu. Das funktioniert selbst bei der US-Fassung schon vorbildlich, Verbindungsschwierigkeiten gibt es nur äußerst selten. Stabilitätswerte, von denen sich die Konkurrenz ruhig ein Scheibchen absäbeln darf. Klar, Duelle an einer Konsole sind natürlich ebenfalls möglich. Das Beste zum Schluss: Nachdem das Spiel in Japan und USA nun schon ein Weilchen im Handel ist, rückt endlich auch der offizielle Europa-Termin in greifbare Nähe. Vielleicht schon im März, spätestens aber im April soll es soweit sein. Für die Vermarktung der deutschen Fassung zeichnet übrigens der Hersteller-Frischling Headup Games aus Düren verantwortlich. Des Weiteren werden europäische Spieler neben einer kompletten Übersetzung auch den Soundtrack der US-Limited-Edition, einen Strategieleitfaden für jeden Kämpfer sowie zahlreiche Zusatzinhalte, darunter neue Charakter-Kostüme und überarbeitete Moves spendiert bekommen. Völlig neue Figuren werden, entgegen zahlreicher Netz-Meldungen, allerdings nicht noch implementiert. Alles in allem trotzdem eine Fassung auf die es sich absolut zu warten lohnt!

In Kooperation mit 360 Live, dem unabhängigen Fachmagazin für Xbox 360

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