Abenteuer-Test: ?Machinarium?

Abenteuer-Test: ?Machinarium?
Abenteuer-Test: ?Machinarium?

Es gibt Spiele, die kommen aus dem Nichts und hauen einen in Sekunden vom Hocker, weil sie schlicht und ergreifend so großartig und wunderbar sind. ?Machinarium? zählt dazu. Warum, das verrät der Test von gamesTM.

Im Grunde ist ?Machinarium? ein simples Point-and-Click-Abenteuer wie etwa ?Monkey Island? oder ?The Dig?. Jedoch eins mit unfassbar viel Stil, Atmosphäre, fantastischen Ideen und einem brillanten Szenario. Alles dreht sich um den kleinen und putzigen Roboter Josef. Er wird mit einem Altmetalltransporter auf einem Schrottplatz außerhalb einer gigantischen und von Strahlröhren und Rost dominierten Roboterstadt abgeladen. Dort steht er nun, einsam und allein. Man hat den Kleinen einfach auf den Müll geworfen. Traurig und zugleich bewegend. Doch die Blechbüchse gibt nicht auf, will zurück in die Stadt. Wer ihm dabei hilft? Natürlich der Rätsel lösende Spieler. Die Steuerung entspricht dem Genre-Standard und funktioniert tadellos. Mit wenigen Mausklicks wird etwa mit einem Magnet und einem Seil das fehlende Bein des Roboters aus einem siffigen Öl-Tümpel gefischt. Oder später mit einem geliehenen Arm ein Besen von einem Schrank stibitzt, um aus einer Zelle zu flüchten. Witzige Besonderheit: Josefs Metallkörper kann per Maus groß und klein gezogen werden ? nur so sind manche Gegenstände zu erreichen oder Schalter zu bedienen. Führt dazu, dass einige Knobeleien einen ziemlich lange beschäftigen, da nicht immer ersichtlich wird, was zu tun ist. Doch keine Bange, Tipps können auf Wunsch in Form von Comiczeichnungen eingeblendet werden. Wem?s dann immer noch zu knifflig ist, der darf per Mini-Game gar eine gezeichnete Lösung zur aktuellen Szene freispielen. Charmant gelöst!

Doch zurück zur Story: Einmal ins Zentrum der Stadt geknobelt, fallen dem Mini-Robo plötzlich Vorbereitungen für einen Bombenanschlag auf. Eine Bruderschaft will das Regierungszentrum samt Bürgermeister sprengen. Die Gelegenheit für den kleinen und einsamen Schrotthaufen, sich zu beweisen und Respekt bei denjenigen zu ernten, die ihn achtlos auf den Schrott warfen. Ja, ?Machinarium? ist eine ziemlich melancholische, teils sogar richtig depressive Angelegenheit. Das wird nicht nur durch die wunderschönen und gleichzeitig bedrückenden Bilder vermittelt. Allesamt handgezeichnet, wie auch die Figuren. Selbst die leise, stets im Hintergrund bleibende Musik und die ab und an bedrückende Stille schlagen richtig aufs Gemüt. Gespräche gibt?s hier nicht, nur Comic-artige Gedankenblasen und mechanische Geräusche. Der mit unzähligen Höhepunkten gespickten Story zu folgen, ist trotzdem kein Problem. All diese Elemente machen aus ?Machinarium? ein kleines Kunstwerk und ein Spiel, das nicht nur der bloßen Unterhaltung dient, sondern auch um einfach mal abzuschalten und in sinnlicher Ruhe zu versinken. Fabelhaft!

In Kooperation mit gamesTM, dem unabhängigen Multiplattform-Fachmagazin.

www.games-tm.de

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