Mein erstes Tattoo: Wie schmerzhaft ist es?

Mein erstes Tattoo: Wie schmerzhaft ist es?

Spielst Du mit dem Gedanken, Dir bald ein Tattoo stechen zu lassen? Vorher solltest Du Dir unbedingt einige grundlegende Fragen stellen. Welche das sind, siehst Du in diesem Artikel:

Sobald Du Dir mit gutem Gewissen einen Termin bei einem Tätowierer gemacht hast, wirst Du Dir aber nur noch eine Frage stellen: Wie schmerzhaft wird die ganze Angelegenheit? Ich selbst habe mehrere Tattoos an unterschiedlichen Stellen und frage mich auch trotzdem jedes Mal wieder: Wird es heute mehr wehtun als sonst? 

 

Tattoo: An welchen Stellen tut es weh?

Pauschal kann ich diese Frage nicht beantworten. An manchen Stellen, vor allem dort, wo die Haut dünner ist, tun die Nadelstiche mehr weh. Bei meinem ersten Besuch beim Tätowierer, habe ich mir den rechten Trizeps tätowieren lassen. Ich war gerade 18 Jahre alt und mega aufgeregt. Es war bzw. ist ein geschnörkelter Schriftzug. Der Schmerz war absolut okay, bis auf den Moment, in dem sich die Nadel meiner Achselhöhle näherte. Dort verlaufen viele Gefäße und Nerven. Ich musste mich wahnsinnig zusammenreißen, nicht direkt vom Stuhl zu springen als die Nadel in dieser Region unterwegs war. 

Der Tätowierer, der selbst 90% seines Körpers mit der Malerei bedeckt hatte, wusste natürlich sofort, warum ich auf einmal knirschend die Zähne zusammenbiss. "Soll ich kurz Pause machen?", fragte er. Natürlich wollte ich nicht wie ein Weichei wirken, nahm die zwei Minuten Verschnaufpause aber trotzdem an. "Für dein erstes Tattoo, schlägst du dich gut", machte mir der Tätowierer Mut und fügte hinzu: "Wenn man keine Pause macht, wenn es zu schmerzhaft wird, kann man auch schnell mal in Ohnmacht fallen. Ist hier alles schon passiert." Diesem Schicksal konnte ich zum Glück entgehen und stand nach der Pause dann auch die letzten Minuten noch durch. 

 
 

Das zweite Tattoo war einfacher

Nach etwa einer Stunde war mein erstes Tattoo fertig. Ich war total stolz und jeglicher Schmerz war auf einmal komplett vergessen - selbst bei der Achselhöhle. Beim Bezahlen war ich mir sicher: "Ich komme wieder!" Und das tat ich auch. Eineinhalb Jahre später stand ich wieder vor der Tür. Diesmal sollte das Tattoo größer werden und die rechte Seite meines Rückens verzieren. Obwohl ich den Schmerz mittlerweile ungefähr einschätzen konnte, war ich wieder etwas nervös. Was, wenn es doch mehr wehtut als letztes Mal? 

Der ganze Spaß dauerte diesmal dreineinhalb anstatt einer Stunde. Schmerzhafter war es deswegen allerdings nicht. Während des Stechens lag ich auf dem Bauch und durfte TV schauen. Ich bekam also gar nicht so richtig mit, wie mir die Nadel andauernd bis zu 150-mal pro Sekunde in den Rücken gestochen wurde. Am Ende war ich mit dem Ergebnis total zufrieden und ebenso überrascht, dass die Zeit dann doch relativ schnell und schmerzlos vorbeiging. Viele Vergleichen das Gefühl der stechenden Nadel mit Haar-Waxing. Ich persönlich finde das Letztgenannte deutlich schlimmer. Vielleicht ist das auch der Grund, warum Mädels bei diesem Thema meist härter im Nehmen sind als manche Typen.  

 
 

Tattoos: Schmerzfreie Alternativen?

Allerdings ist das Schmerzempfinden bei jedem Menschen unterschiedlich. Wie viele Menschen gibt es, die am Hals, an den Rippen oder am Knöchel (also den besonders schmerzhaften Stellen) usw. tätowiert sind? So unaushaltbar kann es also nicht sein. Das habe ich mir zumindest immer gedacht, um mich im Vorfeld zu beruhigen.

Wer den Schmerz beim Tätowierer allerdings überhaupt nicht aushält und abbrechen muss, ist nicht automatisch eine Mimose. Manche Menschen haben von Natur aus dünnere Haut als andere und nehmen die Nadelstiche komplett anders wahr. Da kann selbst ein Tattoo am Unterarm zur absoluten Tortur werden. Tattoos sind eben doch nicht unbedingt jedermanns Sache.  

Frustriert muss man deswegen aber nicht sein. Es gibt mittlerweile viele schmerzfreie Tattoo-Alternativen, die total echt aussehen und die man jederzeit wieder entfernen kann. Mit einigen davon, kannst Du sogar dein Smartphone bedienen, wie das folgende Video beweist:

 

Vor dem ersten Tattoo solltest Du also vor allem ehrlich zu Dir selbst sein. Wie gut kannst Du mit stechendem Schmerz umgehen? Zudem solltest Du Dir nicht unbedingt die aller schmerzhafteste Körperstelle zuerst aussuchen. Ansonsten kann ich aus Erfahrung sagen: Wenn Du es einmal überstanden hast, wirst Du es immer wieder überstehen. 

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