Marshall Bang: K-Pop-Star outet sich

Marshall Bang
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Marshall Bang hat sich als erster K-Pop-Star in Südkorea als schwul geoutet. Wie schwer dieser Weg für ihn war, verriet er in einem Interview.

 

Musikrichtung

Während K-Pop-Künstler im Westen derzeit immer größer werden, ist der erste offene schwule K-Pop-Sänger im Begriff, Südkoreas Musikindustrie im Sturm zu erobern. Marshall Bang, ein Sänger aus Orange County, Kalifornien, beschreibt seinen Sound als "sehr R & B basiert" mit einer Mischung aus Soul und Einflüssen von Pop-Sängern wie Mariah Carey.

 

Vorurteile

Der in Seoul ansässige Sänger hat seine Soloarbeit erst kürzlich in Südkorea veröffentlicht. Wie hart der Weg für ihn als Homosexueller zu diesem Erfolg war, verriet er in einem Interview mit „NBC News“: "Ich meine, ich würde liebend gerne denken, dass viele Leute dafür offener sind", sagte er. "Und ich fühle mich definitiv wie die jüngere Generation. Aber die ältere Generation ist immer noch in ihre alte Denkweise versteift.“ Die Kluft und das Missverständnis zwischen den Generationen in Korea hielten Marshall nicht davon ab, seine Musikkarriere fortzusetzen, die im Jahr 2012 in der Show „Munhwa Broadcasting Corporation“ begann.

 

Outing

Besonders schwer für Marshall war es sich vor seinen streng gläubigen Eltern zu outen. Seine Mutter ist Pastorin und sein Vater Diakon. Die beiden hat das schwer mitgenommen, doch mittlerweile gehen die beiden mit dem Thema Homosexualität besser um und versuchen ihren Sohn bestmöglich zu unterstützen. Marshall inspiriert uns mit seinem Mut und der Stärke, die er an den Tag legt – wir hoffen das er in Zukunft mehr Menschen mit seiner positiven Energie mitreißt.