Im Job okay? Private E-Mails, Facebook & Co.

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Wir sagen dir, worauf du achten musst, damit es keinen Ärger mit deinem Chef gibt.

Kurz einen Tweet absetzen, schnell noch ein Foto liken und eine WhatsApp-Nachricht an den besten Kumpel schicken - völlig normal. Doch was du so ganz selbstverständlich in deiner Freizeit machst, kann im Beruf zu einem Problem werden. Im Job ist nämlich privates Surfen, Mailen und Chatten nicht automatisch erlaubt. Wir sagen dir, worauf du achten musst, damit es keinen Ärger mit deinem Chef gibt.

 

Es droht die Kündigung

Niemand wird sofort gefeuert, nur weil er privat mailt, surft oder chattet? Falsch! Wenn das dein Chef ausdrücklich verboten hat, kann er dich verhaltensbedingt kündigen. Denn du hast etwas von der Arbeitszeit "gestohlen", die du ihm mit dem Gehalt, das zu bekommst, verkauft hast. Meistens erhalten Mitarbeiter in so einem Fall aber erst mal eine Abmahnung. So hast du die Möglichkeit, dein Verhalten zu ändern.

chef sauer
Ausraster!
 

Der Chef bestimmt 

Eins vorweg: Es gibt kein Grundrecht auf private Kommunikation am Arbeitsplatz! Der Arbeitgeber kann also jederzeit die Nutzung des Rechners für private Zwecke untersagen. In größeren Unternehmen gibt es meistens klare Regelungen, was erlaubt ist und was nicht. Das steht in einer sogenannten Betriebsvereinbarung. In kleineren Betrieben bestehen meist mündliche Absprachen. Generell gilt: Bevor du private Mails schreibst, chattest oder auch nach einem spannenden Reiseziel für den nächsten Urlaub googelst, frag beim Chef nach, ob das erlaubt ist!

 

Kontrolle

Bei einem Verbot darf dein Vorgesetzter allerdings nur bei einem begründeten Verdacht überwachen, auf welchen Seiten du im Internet unterwegs bist. Vorsicht ist trotzdem geboten: Falls du während deiner Arbeitszeit auf deinem öffentlichen Facebook- oder Twitter-Account Nachrichten postest, kann das auch der Arbeitgeber sehen. Da kannst du dich nur schwer wieder rausreden.

Auch mit dem eigenen Smartphone darfst du während deiner Arbeitszeit nicht einfach online gehen. Denn du bist vertraglich verpflichtet, deine ganze Arbeitskraft dem Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Viele Arbeitgeber drücken hier allerdings ein Auge zu, wenn die Nutzung im Rahmen bleibt. Falls der Chef sie untersagt, musst du auf die Pause warten.

pause smartphone
Lieber auf die Pause warten, um das Smartphone zu checken.
 

Ausnahmen

Selbst wenn dein Boss private Mails ganz klar verboten hat, gibt es Ausnahmen: Im Einzelfall ist es erlaubt, wichtige Nachrichten an die Familie oder den Partner zu schicken. Das ist der Fall, wenn z. B. jemand in der Familie ins Krankenhaus muss. Oder wenn du Überstunden machen sollst und Bescheid gibst, dass es später wird.

Autor: Stefan Weber

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