Bauchnabelpiercing: Alles was du wissen solltest!

Bauchnabelpiercing
Du willst dir ein Bauchnabelpiercing stechen lassen?

Bevor du dir ein Bauchnabelpiercing stechen lässt, verraten wir dir noch alle Facts, die du rund um das Thema Bauchnabelpiercing wissen solltest! Denn vorher musst du unbedingt einige Dinge wissen! So schön das Bauchnabelpiercing auch aussieht, gibt es auch Risiken und Dinge, auf die man achten sollte. Nicht nur beim Stechen, auch bei der richtigen Pflege danach! Wir haben alles Facts für dich zusammengetragen:

Wann kann ich mir ein Bauchnabelpiercing stechen lassen?

Wenn du über 18 Jahre alt bist, kannst du dir natürlich auch ohne die Erlaubnis deiner Eltern ein Bauchnabelpiercing stechen lassen. Unter 18 Jahren brauchst du auf jeden Fall eine Einverständniserklärung deiner Eltern. Wenn der Piercer dir ohne diese Erlaubnis ein Bauchnabelpiercing stechen würde, könnten deine Eltern ihn verklagen.

Wenn du unter 14 Jahren alt bist, solltest du dir noch kein Bauchnabelpiercing stechen lassen. Denn du bist gerade noch voll im Wachstum und deine Haut dehnt sich noch zu sehr aus.

Meine Eltern erlauben mir ein Bauchnabelpiercing! Und jetzt?

Erkundige dich bei Freunden und Schulkameraden, ob sie ein gutes Piercing-Studio kennen. Persönliche Empfehlungen sind immer die besten! Mach einen Termin in einem Studio aus - wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du auch mehrere vergleichen. Vor Ort kannst du dich erst mal gründlich beraten lassen. Um herauszufinden, ob das Studio gut ist, beachte folgende Dinge: Ist alles sauber? Wird steril gearbeitet? Nimmt der Piercer sich Zeit für dich und klärt dich über alle Risiken und die Pflege deines Bauchnabelpiercings auf? Wenn das alles passt und du ein gutes Gefühl hast, kannst du einen Termin ausmachen!

Was muss ich beachten?

Eine ganz einfache Stelle ist der Bauchnabel nicht. Wenn du einen straffen und dünnen Bauch hast, kann es etwas schwierig für den Piercer werden, die richtige Stelle zum Durchstechen zu finden.

Bauchnabelpiercings heilen auch langsamer ab als Piercings an anderen Stellen. Das kommt daher, weil am Bauch die Spannung der Haut recht hoch ist und die eng anliegende Kleidung oft am Bauchnabelpiercing reibt. Bis die Wunde verheilt ist, können sechs Wochen bis drei Monate vergehen. Bei Extremfällen kann der Heilungsprozess sogar ein Jahr dauern.

Wie wird gestochen?

Als Erstes musst du dich hinlegen, weil dein Bauch und die Haut sich so am besten entspannen können. Dann wird die Stelle, die gepierct werden soll, desinfiziert, betäubt und anschließend durch einen kleinen Punkt markiert. Der Piercer lässt dich dann meistens noch mal in den Spiegel gucken, ob dir diese Stelle auch gefällt.

Mit einer speziellen Zange wird die Haut fixiert und eine Nadel wird durch die Markierung am Bauchnabel gestochen. Meistens wird das Bauchnabelpiercing nicht direkt durch den Nabel, sondern oberhalb durch die Hautfalte gestochen. Gleichzeitig mit der Nadel wird ein kleiner Plastikschlauch durch das frisch gestochene Loch geführt. So kann der Piercer problemlos den Piercingschmuck -der am Anfang immer ein Ring ist- einsetzten. Der Schlauch wird ganz zum Schluss entfernt.

Wie pflege ich richtig?

Am Anfang muss der Piercing mit einem sterilen Verband oder Pflaster abgeklebt werden. Damit sich nichts entzünden kann.

Das Pflaster solltest du regelmäßig wechseln und die Wunde auch immer wieder schön desinfizieren. Achte darauf, dass die Wunde immer sauber bleibt und du auch nicht mit deinen Fingern dran gehst.

Um die Entzündungsgefahr zu minimieren, verzichte am Anfang auf Schwimmbäder, Badewannen, Solariumgänge und zu enge Kleidung am Bauch. Auch auf Sport solltest du besser die ersten zwei Wochen verzichten.

Andere Schmuckstücke wie eine Bauchnabelpiercing-Banane kannst du frühestens nach zwei Monaten rein machen. Dann ist die Wunde nämlich komplett geheilt.

Achtung! Du solltest sofort zum Arzt gehen, wenn die Haut um den Bauchnabelpiercing sehr rot oder deutlich entzündet ist oder gar eitert.

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