Schmerzen beim Sex?

Schmerzen beim Sex frustrieren beide Partner!
Schmerzen beim Sex frustrieren beide Partner!

Für Schmerzen beim Sex gibt es ganz unterschiedliche Gründe. Einige sind körperlich andere seelisch. Hier erfährst Du, woran es liegen kann, wenn Sex wehtut und was dagegen hilft.

Zu wenig Feuchtigkeit der Scheide:
Es gibt Mädchen, die entweder lange brauchen, bis sie richtig feucht werden oder die gar nicht feucht genug werden. Sie können mit Gleitgel versuchen, die Scheide geschmeidiger zu machen. Das Gleitgel kann entweder direkt auf Schamlippen und Scheideneingang aufgetragen werden. Das kann gut ins Vorspiel einbezogen werden, weil es schön anfühlt, wenn der Junge es „draufstreichelt“. Es kann aber auch auf die Eichel aufgetragen werden.

Infektionen oder Pilzerkrankungen:
Es gibt sexuell übertragbare Krankheiten, durch die der Sex schmerzhaft werden kann. Zum Beispiel nach einer HPV-Infektion. Aber auch Pilzerkrankungen machen den Sex schmerzhaft, weil die Schleimhaut ohnehin schon gerötet ist und juckt. Eine Infektion sollte also immer schon einige Tage abgeklungen sein, bevor wieder mit Sex losgelegt wird. Und wegen anhaltender Probleme oder des Verdachts auf eine Ansteckung mit einer sexuell übertragbaren Krankheit sollten Symptome immer beim Frauenarzt abgeklärt werden.

Grobes Vorgehen des Jungen:
Zu schnell und mit einem Rutsch tief in die Scheide einzudringen, finden viele Mädchen richtig schmerzhaft. Das ist ja auch klar. Denn die Scheide ist oft noch nicht feucht genug, die Schamlippen lassen den Penis nicht leicht zwischen sich gleiten und dann fühlt sich schnell alles rau und wund an. Hier dürfen Mädchen mehr Feingefühl einfordern. Es gibt außerdem auch Jungen, die zu fest stoßen. Das ist längst nicht für alle Mädchen schön. Und manche Girls mögen es auch nicht, wenn der Penis sehr tief eindringt. Das kann ein Druckgefühl geben. Mädchen können das ändern, in dem sie selber die Bewegung vorgeben und dem Jungen sagen, wo Schluss ist und was nicht schön ist.

 

Besondere Beschaffenheit des Jungfernhäutchens:
Dieses Problem macht sich vor allem beim ersten Mal bemerkbar. Denn es gibt Mädchen, deren Jungfernhäutchen entweder sehr fest ist oder das sogar verschlossen ist. Letzteres fällt aber meistens auf, wenn ein Mädchen seine Regel bekommt, das Blut nicht abfließen kann und es Unterleibsscherzen bekommt. In dem Fall muss es schnell zu Frauenarzt, der sofort helfen kann. Ob schmerzhafter Sex mit dem Jungfernhäutchen zu tun hat, lässt sich beim Frauenarzt leicht feststellen und ohne Schmerzen beheben. Bei Schmerzen also nie weiter machen. Erst zum Arzt gehen.

Zysten und Wucherungen:
Es kommt bei Mädchen in der Pubertät selten vor, dass Wucherungen im Unterleib einem Mädchen zu schaffen machen und auch beim Sex Probleme bereiten. Der Arzt kann bei einer Ultraschalluntersuchung feststellen, ob ein Mädchen betroffen ist. Hier gilt wie so oft, dass eine Krankheit meist besser behandelt werden kann, wenn sie früh erkannt wurde. Also nicht zögern zum Arzt zu gehen.  

Chronische nichtbakterielle Blasenentzündung:
Mädchen, die ständig mit einer Blasenentzündung zu kämpfen haben, verspüren beim Sex oft einen Druck in der Region des Harnröhrenausgangs. Sie können versuchen, nur Stellungen zu wählen, bei denen der Harnröhrenausgang nicht so sehr gerieben wird bzw. bei der nicht so viel Druck auf der Harnblase entsteht. Hier kann ein Urologe um Rat gefragt werden. Sitzbäder mit Kamille sind aber auch einen Versuch wert. Sie wirken beruhigend.

Narben:
Probleme durch Narben im Bereich der Vulva betreffen meist Mütter oder Frauen, die wegen einer Erkrankung im Genitalbereich operiert werden mussten. Das kommt dadurch, dass Narbengewebe nicht so elastisch ist, wie die Haut der Vagina es sonst ist. Und wo eine Dehnung nicht möglich ist, wird es schmerzhaft. Solche Probleme sollten bei einem Frauenarzt angesprochen werden.

Vaginismus:
Die meisten kennen dieses Problem unter dem Namen "Scheidenkrampf". Betroffene verkrampfen sich oft schon vor dem Sex aus Angst vor Schmerzen so sehr, dass Geschlechtsverkehr gar nicht mehr möglich ist. Scheidenkrämpfe haben meist seelische Ursachen. Erste Adresse für Hilfe ist jedoch der Frauenarzt und danach nötigenfalls ein Psychologe oder Sexualberater.

Psychische Ursachen:
Negative Erfahrungen auch aus weit zurückligender Vergangenheit im Zusammenhang mit Sexualität können dazu führen, dass Sex statt lustvoll als schmerzhaft erlebt wird. Auch hier ist es ratsam, nach dem Gynäkologen in psychotherapeutische Behandlung zu gehen.

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