Scheide streicheln! So bringst du sie zum Höhepunkt!

Beim Berühren der Scheide ist Fingerspitzengefühl gefragt!
Beim Berühren der Scheide ist Fingerspitzengefühl gefragt!

Die Vagina (Scheide) ist eine besonders erogene Zone! Denn in der Klitoris befinden sich etwa 8.000 hochsensible Nerven und Sinneszellen! Wie man die Klitoris (Kitzler) richtig anfasst, damit ein Mädchen zum Orgasmus kommt, erfahrt ihr hier.

 

Scheide streicheln: Darauf musst du achten bevor du Hand anlegst!

Bevor du die Vagina anfasst solltest du darauf achten, dass deine Hände sauber sind und deine Fingernägel keine spitzen Ecken haben! So verhinderst du die Übertragung von Infektionen und Verletzungen der empfindlichen Hautstellen.

 

Schritt 1: Taste dich langsam an die Scheide heran

Wichtig zu wissen ist, dass jedes Mädchen anders auf Berührungen reagiert. Ob sie das Streicheln oder Fingern als erregend empfindet hängt auch davon ab, in welcher Stimmung sie ist: Ob sie sich wohl fühlt, gerade ihre Tage hat, sich gestresst fühlt oder entspannt ist.

 

Schritt 2: Lass die Scheide feucht werden!

Damit ein Mädchen richtig in Fahrt kommen kann, sollte ihre Scheide feucht sein. Denn ist die Vagina zu trocken und du rubbelst den Kitzler mit den Fingern oder führst einen Finger in die Scheide ein, ist das unangenehm und kann wehtun.

Deshalb gilt: Streichle deine Freundin am Kitzler bzw. an oder in der Scheide nur dann, wenn sie feucht ist.

Spucke oder Gleitgel: Bleibt die Scheide trotz Erregung trocken, dann befeuchte sie vorher! Zum Beispiel mit Spucke oder wasserlöslichem Gleitgel! Das bekommst du in jeder Drogerie oder Apotheke.

Wichtig: Zum Befeuchten der Scheide niemals Öl oder Creme verwenden! Das schadet den empfindlichen Schleimhäuten.

 

Schritt 3: So fasst du die Scheide richtig an

Welche Berührungen sich an ihrer Scheide besonders gut anfühlen, müsst ihr beiden selbst herausfinden. Denn jedes Mädchen steht auf unterschiedliche Dinge. Doch damit ihr das schnell rausfinden könnt, erklären wir hier ein paar Grundtechniken und ihre Variationen:

Sanft über die Scheide streichen!

Beginn langsam! Körperliche Erregung entsteht bei Mädchen meist etwas langsamer als bei Jungs. Deshalb sind schnelle und gezielte Stimulationen am Kitzler und an der Scheide für viele Mädchen gleich zu Beginn der Zärtlichkeiten noch zu früh. Nimm dir Zeit und versuch nicht, deine Freundin sofort zum Höhepunkt zu bringen!

Sanfter Druck

Ein softer Einstieg für den Sex mit der Hand ist, wenn du zunächst deine geöffnete Hand zwischen ihre Schenkel legst. Dabei kannst du wiederholt mit einzelnen Fingern leichten Druck auf die äußeren Schamlippen und den Bereich in den Schenkelbeugen ausüben. Da diese Region unter der Haut von den Nervenenden des Kitzlers durchzogen ist, empfinden viele Mädchen diese Berührungen sehr angenehm.

Fingerspiele

Spürst du dabei, dass die Scheide deiner Partnerin bereits feucht ist, kannst du mit dem Mittel- und/oder dem Zeigefinger von unten her zwischen ihre Schamlippen streichen. Manchmal ist dabei nur der Bereich direkt um den Scheideneingang feucht. Dann kannst du durch diese Streichbewegung mit den Fingern die Feuchtigkeit nach oben - zwischen den Schamlippen durch bis zum Kitzler - verteilen. Durch die Feuchtigkeit gleiten deine Finger besser auf der Haut und deine Berührungen werden so für sie angenehmer. Sei achtsam! Bist du unsicher, ob deine sie deine Berührungen auch genießen kann, dann achte auf ihre Reaktionen oder frag nach!

Den Kitzler rubbeln!

Achtung: Total sensibel! Der Kitzler ist die empfindlichste erogene Zone der Frau. Ähnlich wie bei der Eichel, können dort direkte Berührungen extrem erregend oder auch mal unangenehm schmerzhaft sein. Deshalb ist es wichtig, dass du dich dort immer wieder von neuem langsam vortastest - auch wenn ihr schon oft Sex miteinander hattet.

Einhändig: Liegt ihr so zusammen, dass du zum Streicheln nur eine Hand frei hast, findest du den Kitzler am leichtesten, wenn du mit ein oder zwei Fingern vom Scheideneingang her zwischen den feuchten Schamlippen nach oben fährst, bis du deutlich eine leichte Erhebung - den Kitzler - spürst.

Beidhändig: Hast du beide Hände zum Streicheln frei, kannst du mit der einen die kleine Vorhaut des Kitzlers nach oben (Richtung Bauchnabel) zurückziehen und mit der anderen die rosige Spitze des Kitzlers umkreisen, drücken oder rubbeln. Aber Vorsicht: Direkte Stimulationen können auch unangenehm sein!

Sanft oder fest? Lass deine Finger zunächst sanft um die Erhebung herumkreisen, bevor du den Kitzler direkt berührst. Je feuchter dabei die Haut ist, umso leichter gleiten deine Finger. Wie stark dabei der Druck sein darf, dass es für sie erregend ist, müsst ihr ausprobieren.

Blickkontakt: Nimm dazu am besten Blickkontakt mit ihr auf, während du sie dort streichelst. Dann spürst du besser, was sie dabei empfindet. Bist du unsicher, dann frag nach. Zum Beispiel so: "Ist das schön so?", "Zu fest?", "Magst du's fester?" oder "Zeig mir, wie du's am liebsten hast!"

Scheide fingern

Willst du deine Freundin in der Scheide fingern, solltest du darauf achten, dass ihre Scheide feucht ist und deine Fingernägel keine scharfkantigen Ecken haben. Sonst tut das Einführen weh. Spürst du beim Eindringen, dass sie extrem eng ist, versuch es nicht mit starkem Druck. Das ist meist ein Zeichen dafür, dass sie für diese Art von Sex noch nicht bereit ist. Dies solltest du dann akzeptieren! Ist sie aber feucht und der Scheideneingang leicht dehnbar, kannst du einen oder zwei Finger einführen. Ist deine Freundin noch Jungfrau, kann es sein, dass du dabei ihr Jungfernhäutchen fühlst. Wichtig ist, dass ihr vorher darüber sprecht! Denn bei heftigem Fingern kann es sein, dass ihr Jungfernhäutchen einreißt. Medizinisch gesehen ist das zwar kein Problem. Aber manche Mädchen fürchten sich davor oder wollen auf diese Weise nicht entjungfert werden.

 

Schritt 4: Die Finger in der Scheide richtig bewegen!

Es gibt drei Möglichkeiten: Die Rein-Raus-Bewegung der Finger, die Drehbewegung und das Spreizen der Finger.

Die Rein-Raus-Bewegung: Mach dir klar, dass ein Mädchen in der Scheide nur bis zu einer Tiefe von etwa zwei bis drei Zentimetern Lust empfindet. Es kommt also überhaupt nicht darauf an, wie tief du deine/n Finger in die Scheide einführst.

Fühlt sich die Scheide eng an, dann beginn mit nur einem Finger. Wird sie im Verlauf eures Liebesspiels weiter, kannst du einen zweiten oder dritten dazu nehmen, wenn das für sie angenehm ist.

Erregend bei dieser Art des Liebesspiels ist weniger das Rein und Raus des Fingers, sondern der Anschlag der Hand bzw. der anderen Fingerknöchel außerhalb der Scheide an den Schamlippen, am Kitzler und dem Bereich drum herum.

Die Drehbewegung: Statt den bzw. die Finger nur raus und rein zu schieben, kannst du ihn bzw. sie auch hin und her drehen. Dadurch ist die Reizung der orgastischen Manschette noch intensiver. Je nachdem, was für deine Partnerin gut ist, kannst du dazu einen, zwei oder drei Finger benutzen.

Das Spreizen der Finger: Manche Mädchen empfinden es erregend, wenn der Partner den Eingang ihrer Scheide mit den Fingern leicht dehnt. Dazu musst du mindestens zwei Finger in die Scheide einführen und sie dann mehr oder weniger spreizen. Die Lust entsteht durch den wiederholten Wechsel von spreizen und anlegen der Finger. Du kannst diese Variante auch mit der Rein-Raus-Bewegung und der Drehbewegung kombinieren.

Was dabei wirklich gut für sie ist, müsst ihr natürlich wie immer zusammen ausprobieren.

 

Schritt 5: Den G-Punkt reizen!

Ob es den G-Punkt wirklich gibt, ist umstritten. Finden kann man ihn angeblich so: Führe den Zeigefinger einer Hand so tief wie möglich in die Scheide ein. Dann krümm den Finger zur Bauchdecke hin gegen die innere Scheidenwand. Spürst du dort einen etwa Eurostück großen Bereich, der sich etwas rauer anfühlt als seine Umgebung - das müsste ihr G-Punkt sein!

Wenn du keinen G-Punkt findest, mach dir keinen Stress. Längst nicht jede Frau reagiert auf die Stimulation des G-Punkts - wenn sie denn überhaupt einen bei sich gefunden hat. Das ist völlig normal. Liebt euch dann einfach auf eine andere Weise. Schließlich gibt's da ja genug Möglichkeiten.

Bist du fündig geworden, dann probiere es so:

Stimuliere diesen Bereich mit leichtem Druck und kreisenden Bewegungen und schau, wie deine Sexpartnerin darauf reagiert. Bis du unsicher, ob das bei ihr erregende Gefühle auslöst? Dann frag sie! Weißt du nicht genau, wie sanft oder fest du sie dort berühren sollst? Dann bitte sie, die Regie zu übernehmen und ihre Bedürfnisse zu äußern. 

Ihr habt Lust auf mehr bekommen, aber das erste Mal steht euch noch bevor? Mit diesen Tipps geht ihr kleinen Pannen aus dem Weg! 

 

Mehr Infos zum Thema:

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