DR.-SOMMER-TEAM: Hol Dir Hilfe bei einer Suchtberatung
Gut dass Du schreibst, liebe Kathi, und nicht länger alleine bleibst mit Deinem großen Kummer. Ich kann verstehen, dass Dich das
Trinken Deines Vaters unglücklich macht. Auch Deine Mutter leidet. Aber sie unternimmt nichts, stattdessen verschließt sie die Augen vor dem –offensichtlichen- Problem. Dieses Verhalten nennt man
Co-Abhängigkeit. Doch Ihr beide könnt lernen, etwas zu verändern. Du hast schon den ersten Schritt dafür getan, indem Du an uns geschrieben hast! Geh diesen Weg weiter, Kathi. Sprich über das, was bei Dir zu Hause los ist. Zum Beispiel mit Familienmitgliedern oder anderen Vertrauensperson. Hol Dir ihren Beistand. Du kannst noch mehr tun: Wende Dich an eine Beratungsstelle für Jugendliche von
alkoholkranken Eltern. Unter der kostenlosen Telefonnummer (auch Anrufe vom Handy sind frei) 0800/2802801 gibt’s jeden Tag ab 17 Uhr und am Wochenende sogar ganztags persönliche Beratung. Bei
www.traudich.nacoa.de findest Du viele Tipps und Infos. Auch Deine Mutter kann sich weiter helfen lassen in dem Sie sich professionell beraten lässt. Zum Beispiel in einer Suchtberatungsstelle. Wir wünschen Dir alles Gute!
Dein Dr.-Sommer-Team
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Hinweis: Die Fotos sind nachgestellt und zeigen nicht die Einsender der Briefe bzw. Mails.