Die Sache mit dem G-Punkt!

Erogene Zonen gibt es am ganzen Körper!

Er verspricht angeblich sexuellen Hochgenuss: der G-Punkt! Was es genau mit diesem weiblichen Hot-Spot auf sich hat und wie er funktioniert, erfährst Du hier.

 

Wieso heißt der G-Punkt so?

Mit dem Begriff G-Punkt ist ein bestimmter Bereich in der Scheide gemeint, der nach seinem Entdecker Ernst Gräfenberg benannt wurde. Er ist Gynäkologe und hat sich als Erster mit dieser immer noch recht unbekannten Lustzone der Frau beschäftigt und sie genauer beschrieben. Daher der Name Gräfenbergscher-Punkt oder kurz G-Punkt! Ob es diesen Punkt wirklich bei allen Frauen gibt, ist noch umstritten.

 

Wo liegt der G-Punkt?

Diese Lustzone soll etwa drei bis fünf Zentimeter hinter dem Scheideneingang liegen, an der Vorderseite der Scheidenwand - also in der Scheide Richtung Bauch. Bei sexueller Erregung soll diese Zone als kleine Erhebung spürbar werden.

Nur etwa ein Viertel aller erwachsenen Frauen hat lustvolle Erfahrungen mit ihrem G-Punkt gemacht. Seine Existenz bei allen Frauen, ist bisher ja auch noch nicht erwiesen worden.
Fühlst Du bei Berührungen an dieser Stelle keine Erhebung oder Erregung, ist das also kein Grund zur Sorge. Du bist deswegen nicht unnormal.

Es gibt zum Glück noch viele andere Stellen, deren Berührung sich schön anfühlen kann. Und welcher Punkt in der Scheide besonders geeignet ist für erregende Berührungen, ist sowieso bei jedem Mädchen anders. Schönen Sex oder einen Orgasmus kannst Du auf jeden Fall auch haben, ohne je einen G-Punkt bei Dir gefunden zu haben.

 

Wie aktiviere ich den G-Punkt?

Erst während der sexuellen Erregung schwillt das Gewebe um den G-Punkt an und wird härter und etwas wellig. Wenn man also den G-Punkt finden und stimulieren will, muss man warten, bis eine Frau erregt ist.

Wer es mag, kann Sextoys dazu nehmen.
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Bei der Selbstbefriedigung: Für ein Mädchen ist es schwierig, ihren G-Punkt selbst zu stimulieren. Denn der befindet sich an der vorderen Scheidenwand. Um ihn zu berühren müsste sie ihr Handgelenk zu stark drehen. Das ist unbequem und anstrengend. Einfacher geht's mit einem Dildo oder Vibrator, der schon eine eingebaute Krümmung hat.

Beim Fingern (Sex mit der Hand): Wenn du den G-Punkt Deiner Freundin stimulieren willst, musst Du sie zuerst durch Berührungen, Küsse, beim Fingern und/oder beim Lecken erregen. Erst dann führst Du einen oder zwei Finger ganz in ihre Scheide ein. Liegt sie auf dem Bauch, zeigt Deine Handfläche dabei nach unten. Wenn sie auf dem Rücken liegt, zeigt Deine Handfläche nach oben. Nur so kannst Du durch die Krümmung Deiner Finger ihren G-Punkt erreichen.

Der G-Punkt reagiert mehr auf Druck als auf sanftes Streicheln! Hast Du den G-Punkt ertastet, dann reib ihn mit leichtem Druck und langsamen kreisenden Bewegungen. Aber erwarte jetzt nicht, dass Du damit bei deiner Freundin gleich automatisch ein loderndes Feuer der Lust entfachst. Verständige Dich erstmal mit ihr, ob Deine Berührungen auch angenehm für sie sind und ob Du auch die richtige Stelle erwischt hast.

Wer suchet, findet manchmal auch...
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Es kann sein, dass Du mit deinen Fingern daneben liegst. Außerdem kann's passieren, dass Deine Freundin bei der Reizung ihres G-Punkts gar keine besondere Lust empfindet. In diesem Fall ist es besser, wenn Du Dich beim Sex lieber anderen erogenen Zonen zuwendest. Denn: Wenn Euer Zusammensein nicht erregend für sie ist, kann auch am G-Punkt keine Lust entstehen.

Beim Geschlechtsverkehr: Der G-Punkt kann beim Geschlechtsverkehr manchmal auch durch den Penis stimuliert werden. Allerdings nur in solchen Liebespositionen, bei denen der Penis die Scheidenvorderwand berührt. Also zum Beispiel in der Hündchenstellung (von hinten) oder in der Reiterposition, wenn das Mädchen oben sitzt. In seltenen Fällen - bei Jungs, deren Penis etwas stärker nach oben gekrümmt ist - wird der G-Punkt auch in anderen Liebesstellungen durch den Penis stimuliert.

 

Was passiert, wenn der G-Punkt gereizt wird?

Ist die Scheide noch trocken, dann ist die Stimulation des G-Punkts eher unangenehm und fühlt sich für das Mädchen vielleicht sogar an, als wenn es pinkeln müsste. Das passiert oft dann, wenn der Junge seine Partnerin ohne Vorspiel fingert.

Erst mit steigender Lust wird die Reizung des Bereichs als erregend empfunden. Die Region um die Harnröhre schwillt dann an und Du kannst eine leichte Erhebung ertasten.

Gut, wenn er weiß, was sie heiß macht!
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Weibliche Ejakulation: Wird beim Sex Druck auf die Region des G-Punkts ausgeübt, kann das bei manchen Frauen zu einem intensiven Orgasmus führen, der manchmal von einem Erguss aus milchig bis hellgelber Flüssigkeit begleitet wird.

Es handelt sich dabei nicht um Urin, sondern um ein Sekret, das aus den so genannten Skene-Drüsen stammt. Ob überhaupt und wie viel eine Frau ejakuliert, ist von Frau zu Frau und von Situation zu Situation sehr unterschiedlich. Einige Frauen ejakulieren auch beim Oralsex. Aber längst nicht bei jedem Orgasmus kommt es auch zu einer Ejakulation.

 

Und wenn es mit dem G-Punkt nicht klappt?

Zuverlässiger in Sachen Erregung funktioniert der Kitzler. Dieses  Lustzentrum der Frau liegt außerhalb der Scheide zwischen den Schamlippen. Du kannst ihn Dir finden, wenn Du die Schamlippen dort, wo sie in Richtung Bauchnabel zusammenkommen, etwas auseinander ziehst. Viele Frauen kommen beim Sex nur durch die zusätzliche Stimulation des Kitzlers mit der Hand zum Höhepunkt.

 

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